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Panalpina und die Cardiff Business School eröffnen neues Logistics Manufacturing Research Centre

News   •   Okt 12, 2016 12:46 CEST

Panalpina und die Cardiff Business School, Cardiff University in Wales (UK) haben ihre Partnerschaft mit der Eröffnung eines neuen Logistics Manufacturing Research Centre weiter ausgebaut. Das anfangs Oktober 2016 eingeweihte Zentrum soll Spitzenforschung in den Bereichen dezentrale Fertigung, 3D-Druck und Kreislaufwirtschaft betreiben sowie die Auswirkungen der digitalen Fertigung auf globale Lieferketten untersuchen. Dem neuen Forschungszentrum wurden bereits erste Fördergelder zugesprochen.

Das neue, von Panalpina mitfinanzierte Panalpina Research Centre hat seinen Sitz in der Cardiff Business School. Mitarbeitende von Panalpina sollen dort Seite an Seite mit den Wissenschaftlern neue Erkenntnisse über den Wandel in der Logistik und Produktion gewinnen.

Mike Wilson, Global Head of Logistics bei Panalpina, erklärt: „In den vergangenen vier Jahren haben wir gemeinsam mit der Cardiff Business School Trends hinsichtlich der Fertigung und der Lieferketten der Zukunft identifiziert und unser Geschäft mit Blick auf die sich ändernden Gegebenheiten weiterentwickelt. Dank den Erkenntnissen des Forschungszentrums werden wir in Zukunft die Fertigungs- und Logistikstrategien unserer Kunden noch effizienter gestalten können – mithilfe von neuen Technologien und makroökonomischen Prognosen.“

Professor Aris Syntetos, Inhaber des Panalpina Lehrstuhls für Manufacturing and Logistics Research an der Cardiff Business School, wird das neue Forschungszentrum leiten. Erst vor Kurzem wurden ihm Fördergelder in Höhe von GBP 500‘000 vom Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) – der wichtigsten Förderorganisation für Technik und Naturwissenschaften im Vereinigten Königreich – zugesprochen. Die Förderung wurde zur Erforschung nachhaltiger und geschlossener Remanufacturing-Netzwerke gewährt. Dank diesem Zuschuss können die Cardiff Business School und Panalpina nun die Erforschung der durch die zunehmende Verzahnung von Logistik und Fertigung geprägten Kreislaufwirtschaft fortsetzen.

Panalpina ist eine Verfechterin der Kreislaufwirtschaft und ist davon überzeugt, dass die Zukunft in einem besseren Management der Produktlebenszyklen und in der Verlängerung dieser Zyklen (von der Beschaffung bis zur Entsorgung) liegt. Um in diesem Bereich innovative Impulse zu setzen, führt das Unternehmen seit einiger Zeit verschiedene Forschungsprojekte mit der Cardiff Business School durch. Ein Ergebnis dieser Partnerschaft ist unter anderem eine neu entwickelte Anwendung für die bedarfsorientierte Bestandsdisposition (Demand-Driven Inventory Dispositioning, kurz D2ID).

Anfangs dieses Jahres haben Panalpina und die Cardiff Business School ein weiteres Zwei-Jahres-Projekt auf den Weg gebracht, um die mögliche Rolle des 3D-Drucks in dezentralen Fertigungsmodellen und globalen Lieferketten zu erforschen. Die Fertigung soll näher zum Endkunden gerückt und die Kunden von Panalpina in die Lage versetzt werden, Produkte zu identifizieren, bei denen von traditionellen auf neue, additive Fertigungstechniken wie beispielsweise 3D-Druck umgestellt werden könnte.

„Die Partnerschaft mit Panalpina und die verschiedenen Projekte, die jetzt unter dem Dach des Forschungszentrums zusammengeführt werden, ermöglichen unseren Studierenden, Lösungen für reale Probleme der Industrie zu entwickeln. So bleibt unsere Forschung nicht nur für die Unternehmen relevant, sondern wird auch in kommerzielle Lösungen übersetzt“, erklärt Syntetos.

„Viele unserer Studierenden arbeiten inzwischen bei Panalpina, wo sie ihre Ideen in die Praxis umsetzen. Es ist grossartig, dass Absolventen der Universität Cardiff heute beispielsweise in Panama, Dubai und London tätig sind, denn so wirkt sich unsere Forschung weltweit aus.“