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Panalpina führt fünften unentgeltlichen UNICEF-Hilfsflug nach Afrika durch

Pressemitteilung   •   Dez 18, 2017 15:38 CET

Photo: © UNICEF Südsudan)

Einmal mehr hat Panalpina UNICEF mit dem Transport von Hilfsgütern nach Afrika unterstützt. Diesmal kommt die Hilfe notleidenden Kindern im Südsudan zugute. Die humanitäre Krise dort ist auf einen jahrelangen Bürgerkrieg zurückzuführen, der dem Land Hunger und Krankheit brachte. Eine von Panalpina gecharterte Frachtmaschine landete früh am Samstagmorgen im benachbarten Uganda – mit fast 80 Tonnen Hilfsgütern an Bord, darunter Notunterkünfte, Geräte zur Wasseraufbereitung und medizinische Ausrüstung. Der Weitertransport in den Südsudan erfolgt mit Lkws.

Organisiert wurde der Flug zur Unterstützung des renommierten UNO-Hilfswerks vom Charter-Netzwerk von Panalpina. Die Hilfslieferung verliess Belgien am Freitagnachmittag. Zelte, Wasserpumpen, Sterilisierungs-Kits, Medikamente gegen Infektionskrankheiten und vieles mehr wurde von UNICEF (dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) zur Verfügung gestellt. Die Hilfsgüter sind für die Familien bestimmt die am dringendsten darauf angewiesen sind.

„Die Not der Kinder im Südsudan ist wegen des über vier Jahre andauernden Konflikts gross“, sagt Elsbeth Müller, die Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz. „Unsere Aufgabe besteht darin, lebensrettende medizinische Versorgungsgüter und dringend benötigte Ausrüstung bereitzustellen, und wir sind sehr dankbar, dass Panalpina den Transport der Hilfsgüter einmal mehr spendet.“

Die Republik Südsudan erlangte ihre Unabhängigkeit vom Sudan erst 2011 und ihre Bevölkerung leidet immer noch unter den schwerwiegenden Folgen der kriegerischen Konflikte im Land. Seit den 1980er-Jahren hat ein jahrzehntelanger Guerillakrieg mehr als 1,5 Millionen Tote gefordert, und der darauf folgende fragile Frieden wurde 2013 mit dem Ausbruch des Bürgerkriegs jäh unterbrochen. Der Krieg hat viele Spitäler, Kliniken und Schulen und damit auch die Gesundheitsvorsorge sowie das Sozial- und Bildungswesen zerstört. Die ungenügende Versorgung mit Trinkwasser und mangelnde Sanitäreinrichtungen haben zur Ausbreitung von Krankheiten geführt, rund die Hälfte der Bevölkerung ist von Hunger bedroht. Krankheiten wie Malaria, Cholera, Durchfall und Lungenentzündung sind verbreitet, und jedes zehnte Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr.

Die 80-Tonnen schwere UNICEF-Hilfsgüterlieferung, die von Panalpina unentgeltlich per Charter in den Sudan geflogen wird, enthält u. a. Zelte und Abdeckplanen für Notunterkünfte, mobile Wassertanks und -pumpen sowie Wasserreinigungstabletten. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist eine Priorität von UNICEF. Dazu werden Bohrungen für Brunnen und Wasserlöcher vorgenommen, aus denen das Wasser mit mobilen Pumpen befördert und dann mit Reinigungstabletten behandelt wird. Auch medizinische Ausrüstung und Medikamente sowie Bälle und anderes Spielzeug sind Teil der Hilfslieferung. Damit soll den notleidenden Kindern unter den schwierigen Umständen ein möglichst normales Leben ermöglicht werden.

Die Frachtmaschine startete am Nachmittag des 15. Dezembers von Lüttich aus und landete in den frühen Morgenstunden des 16. Dezembers in Entebbe (Uganda). Aus logistischen Gründen wurden die Hilfsgüter nach Uganda geflogen. Von dort aus werden sie mit Lkws in den Südsudan transportiert.

„Wir arbeiten bereits zum fünften Mal mit UNICEF zusammen und fliegen dringend benötigte Hilfsgüter unentgeltlich in ein Krisengebiet in Afrika. Wie schon in den Jahren zuvor haben wir uns für dieses Engagement statt für Weihnachtsgeschenke für Kunden und Mitarbeitende entschieden. Das Ziel ist unverändert: Menschen zu helfen, die weniger Glück haben als wir, besonders Kindern”, erklärt Stefan Karlen, CEO von Panalpina.

Im vergangenen Jahr flog Panalpina dringend benötigte Hilfsgüter nach Tschad, wo Mangelernährung und Naturkatastrophen einen Gesundheitsnotstand ausgelöst hatten. 2015 stellte Panalpina einen Charterflug nach Burundi zur Verfügung, wo eine wiederkehrende Krise und Gewalt die Gesellschaft in Mitleidenschaft zog. Den Kampf gegen Ebola unterstützte Panalpina im Jahr 2014 mit dem Transport von lebensrettenden Hilfsgütern nach Sierra Leone. 2013 führte der erste UNICEF-Hilfsflug von Panalpina in die Zentralafrikanische Republik.

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